Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF)

Die Stiftung fördert seit 1986 deutsch-israelische Projekte der Grundlagen- und der angewandten Forschung. Neben der regulären Förderung wird der Nachwuchs in einem gesonderten Programm gefördert.

Die Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF) wurde 1986 als eigenständige juristische Person in Israel mit Sitz in Jerusalem eingerichtet. Zweck der Stiftung ist die Förderung ziviler Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Grundlagen- und angewandten Forschung. In ihrem regulären Förderprogramm unterstützt GIF gemeinsame Projekte deutscher und israelischer Forscher für eine Dauer von drei Jahren mit bis zu 200.000 Euro. Seit 2000 stellt zudem das Nachwuchsprogramm Jahresstipendien von bis zu 40.000 Euro bereit.

Die Stiftung finanziert ihre Aufgaben aus den Zinserträgen des Stammkapitals von 211 Millionen Euro, das von israelischer und deutscher Seite zu gleichen Teilen aufgebracht wurde.

Entscheidungsgremium der Stiftung ist das paritätisch besetzte Kuratorium , dem die jeweiligen Forschungsminister sowie herausragende Persönlichkeiten der Wissenschaft aus beiden Ländern angehören. Am Begutachtungsverfahren für Förderentscheidungen sind Fachleute aus Deutschland, Israel und anderen Ländern beteiligt. Hierbei orientiert sich die GIF an Auswahlverfahren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Bis Ende 2014 bewilligte die Stiftung im regulären Programm 1.283 bilaterale Projekte sowie im Nachwuchsprogramm 378 Kooperationen aus allen Disziplinen der Wissenschaft. Begleitet wird das GIF-Förderprogramm von abwechselnd in Deutschland und Israel stattfindenden Symposien zu aktuellen Forschungsthemen. Anträge können bei der Stiftung nur von deutschen und israelischen Forschenden gemeinsam eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Deutsch-Israelischen Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung bieten die Webseiten der Stiftung.